Versuch macht kluch

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es im Zentrum eines typischen Bauerngartens immer auch ein Blumenbeet geben muss. Also habe ich schon im letzten Sommer ein kleines Eckchen zwischen den Hochbeeten frei geräumt und ein paar einjährige Blümchen gepflanzt. Die Bienen sollten sich daran laben und das umliegende Gemüse befruchten.

Bis auf ein paar mickrige Nelken haben nun erwartungsgemäß alle Pflanzen das Feld geräumt. So hatte ich freie Auswahl: entweder die bunte Bienenmischung, die keine Arbeit macht, oder ein Feldversuch mit verschiedenen Samen, die mir bei meinen Tauschaktionen im Herbst und Winter so zugelaufen waren.

Natürlich habe ich mich für die spannendere Variante entschieden. Also wurde die ohnehin winzige Fläche in noch winzigere Parzellen aufgeteilt, auf denen nun verschiedene Blumen ausprobieren dürfen, ob es ihnen bei mir gefällt. Ausgesät wurden eine wunderschöne dunkelblaue Akelei, die an der Mauer eines Nachbarn heimisch ist, roter und violetter Mohn, Wunderblumen und Lupinen.

Jetzt heißt es warten. Welche Samen werden bei so einem Freiland-Versuch zu dieser Zeit überhaupt keimen? Und welche schaffen es dann auch noch zu blühen? Und was halten Bienen und Hummeln davon? Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Veröffentlicht von gerdsgarten

Gelernter Redakteur, Hobbyfotograf, Rentner. Blogger-Neuling zum Thema Garten.

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