Gerds Garten-Blog

Auf ein Neues!

Wer keine Fehler macht, wird sich niemals verbessern. Diese Erkenntnis haben schon viele Menschen formuliert, die deutlich intelligenter sind oder waren als ich. Und dann gibt es da noch eine Plattitüde: Neues Spiel, neues Glück. Passt alles irgendwie zum Jahreswechsel und zum Gärtnern. Wie auf den Saattütchen empfohlen hatte ich meine Paprika und Chili im„Auf ein Neues!“ weiterlesen

Stop! Da kommt noch was.

Der Oktober geht zu Ende, die meisten Beete sind längst frei und werden schon für die nächste Saison vorbereitet. Nur ein paar viel zu spät ausgesäte Paprika werden noch nachts mit Vlies geschützt und hoffen tagsüber auf ein paar Sonnenstrahlen, um vielleicht wenigstens halbwegs zu reifen. Den Herbst draußen noch ein bisschen genießen dürfen nur„Stop! Da kommt noch was.“ weiterlesen

Gerd im Glück

Kann eine Handvoll krumme und nicht übermäßig große Karotten einen Hobbygärtner glücklich machen? Yes! Sie kann! Voraussetzung: Sie muss entweder das erste Mal aus dem eigenen Garten kommen oder sie muss eine jahrelange Serie von Misserfolgen beenden. In meinem Gemüsegarten gilt Variante zwei. Früher – da war ja bekanntlich sowieso alles besser – waren alljährlich„Gerd im Glück“ weiterlesen

Kehraus

Es ist vorbei. Frische Tomaten direkt vom Strauch gibt’s in diesem Jahr nicht mehr. Traurig. Ein paar letzte „Grünlinge“ versuchen noch, im Beisein eines Apfels unter Zeitungspapier indoor nachzureifen, aber die wirkliche Ernte ist abgeschlossen. Zeit, Bilanz zu ziehen. Drei verschiedene Sorten durften sich im vergehenden Jahr im Tomatenzelt beweisen: „Cherokee Tiger Black“, „Floradade“ und„Kehraus“ weiterlesen

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Moin erstmal!

Ich heiße Gerhard Bork und bin seit ein paar Jahren Rentner. Da ich nicht im Lotto gewonnen habe und der Papst auch keine Herren-Boutique mit meiner Tochter eröffnen wird, brauchte ich was zu tun. Was lag da näher als der eigene Garten vor der Hintertür? Der Weg vom Schreibtisch zurück zur Natur begann damit, dass ich den Rasen häufiger mähte. Ein Hochbeet zum tiefen Preis, angeboten in einer Kleinanzeige, ebnete den Weg zu höher gesteckten Zielen. Die ausgesäten Karotten schafften es darin zwar nicht einmal zu keimen, aber dafür sahen die Radieschen nebenan aus wie Mini-Möhren – lang und dünn. Immerhin reichten die Kartoffeln schon für eine ganze Mahlzeit. Der erste Schritt auf dem Weg zum Selbstversorger-Hof war also getan.

Heute bin ich stolzer Besitzer von drei Hochbeeten, in denen alte Gemüsesorten reifen. Außerdem bepflanze ich ein Bauerngarten-Blumenbeet, habe ein Schattenbeet und versuche, so etwas wie einen Japanischen Garten als Ruhezone anzulegen. An meinen Bemühungen, Erfolgen und Rückschlägen möchte ich Euch gerne teilhaben lassen. Das ist der Sinn dieses Blogs.

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