Stop! Da kommt noch was.

Der Oktober geht zu Ende, die meisten Beete sind längst frei und werden schon für die nächste Saison vorbereitet. Nur ein paar viel zu spät ausgesäte Paprika werden noch nachts mit Vlies geschützt und hoffen tagsüber auf ein paar Sonnenstrahlen, um vielleicht wenigstens halbwegs zu reifen.

Den Herbst draußen noch ein bisschen genießen dürfen nur die Kohlpflanzen. Der Kohlrabi „Gigant“ kann stehen bleiben, weil auf der Tüte „späte Sorte für den Herbstanbau“ stand. Den Rosenkohl werde ich nie wieder vor März jäten – im vergangenen Jahr wuchs er nämlich nach seinem von mir verordneten Ende in der Komposttonne munter weiter. Das passiert mir nicht noch einmal.

Aber halt! Ein Beet weiter gibt es noch eine dritte Kohlsorte, die richtig gesund aussieht. Blumenkohl. Laut Beschreibung eine frühe Sorte, die ich allerdings erst nach der ersten Kohlrabi-Ernte gepflanzt habe. Ein Blick zwischen die innersten Miniblätter offenbart das kleine Wunder: Da kommt noch was! Kleine feste, schneeweiße Köpfchen lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Küchenchefin hat auch sofort die ultimative Nutzungsidee: Mixed Pickles mit ganzen Köpfen.

Sehr witzig! Nein, ich pflege die Kleinen lieber noch ein bisschen und hoffe auf zumindest portionsgroße Köpfe aus der – zumindest für mich – Königsdisziplin des Gemüseanbaues: Blumenkohl.

Gerd im Glück

Kann eine Handvoll krumme und nicht übermäßig große Karotten einen Hobbygärtner glücklich machen? Yes! Sie kann! Voraussetzung: Sie muss entweder das erste Mal aus dem eigenen Garten kommen oder sie muss eine jahrelange Serie von Misserfolgen beenden.

In meinem Gemüsegarten gilt Variante zwei. Früher – da war ja bekanntlich sowieso alles besser – waren alljährlich leckere Wurzeln im Beet. Kein Problem. Aber dann stieg ich um auf Saatband. Mal pur, mal versetzt mit Radieschen. Damit nahm die Katastrophe ihren Lauf. Nichts wollte mehr gedeihen, weder Karotten noch Radieschen. Also ging es diesmal endlich wieder back to the roots – zurück zu den Wurzeln.

Ein Tütchen Gonsenheimer Treib aus dem Saatgut-Fachhandel sollte das Ruder herumreißen. Die Samen wurden liebevoll in Rillen gestreut, keimten brav, wurden zweimal vereinzelt und wuchsen dann den Sommer über vor sich hin. Schon bald zeichnete sich ab, dass es diesmal endlich wieder eine Ernte geben würde.

Und dann jetzt endlich der finale Genuss. Ein paar Mal hatten wir natürlich schon genascht, aber die abschließende Ernte aus vier Metern Rille reichte noch locker aus als Beilage für zwei Mahlzeiten – einmal gebuttert, einmal in Schwitze. Jeder Gartenprofi lacht sich darüber tot, aber wir sind glücklich. Und machen im nächsten Jahr vielleicht einfach eine Acht-Meter-Rille.

Kehraus

Es ist vorbei. Frische Tomaten direkt vom Strauch gibt’s in diesem Jahr nicht mehr. Traurig. Ein paar letzte „Grünlinge“ versuchen noch, im Beisein eines Apfels unter Zeitungspapier indoor nachzureifen, aber die wirkliche Ernte ist abgeschlossen.

Zeit, Bilanz zu ziehen. Drei verschiedene Sorten durften sich im vergehenden Jahr im Tomatenzelt beweisen: „Cherokee Tiger Black“, „Floradade“ und „RAF“, was nicht für „Rote-Armee-Fraktion“, sondern für „Resiste A Fusarium“ (= Resistent gegen Wurzelfäule) steht. Alle drei haben sich wacker geschlagen. Die „Cherokee“ brachte im Schnitt 472 Gramm pro Pflanze, die „Floradade“ 320 Gramm und die große Fleischtomate „RAF“ sogar 642 Gramm. Die Faustregel, die sich für künftige Anbauplanungen daraus als Messlatte ergibt: ein Pfund Tomaten pro Pflanze. Nicht schlecht, finde ich.

Nachdem ich diesmal relativ großfruchtige Sorten im Test hatte, setze ich 2021 auf kleinere Früchtchen. Einen Teil des Saatgutes habe ich mir in Facebook-Tauschgruppen schon besorgt. Aber es wird noch eine weitere Neuerung im Testaufbau geben: Während im ablaufenden Jahr alle Pflanzen in Kübeln standen, wird im nächsten Sommer nur die Hälfte in Töpfen wachsen. Der Rest bekommt ein Bodenbeet im Tomatenzelt, kann seinen Wurzeln also freien Lauf lassen. Mal sehen, was den besseren Ertrag bringt. Ich bin jetzt schon ganz gespannt!

Neun Monate

Die Ernte der Tomaten geht so langsam ihrem Ende entgegen. Für mich ist damit die Zeit gekommen, wieder einmal Neuland zu betreten. Wie gewinne ich aus den leckeren roten Früchtchen am besten Saatgut für die nächste Saison? Versuch macht klug.

Natürlich hatte ich mir im Internet ein bisschen Basiswissen angeeignet. Man suche sich eine schöne, am besten schon etwas überreife Tomate aus, halbiere sie entgegen der üblichen Gewohnheit nicht der Länge nach, sondern quer und entnehme daraus das nahezu flüssige Fruchtfleisch mit den Samen. Beides fülle man dann in ein Wasserglas und lasse es zwei bis drei Tage stehen, damit sich Samen und Fruchtfleisch trennen. Okay, klang ja ganz einfach.

Mehrfach las ich dann noch, dass eine Prise Zucker im Wasser hilfreich sei. Sie trage dazu bei, Samen und Fruchtfleisch zu trennen und das Saatgut durch Fermentation besser haltbar zu machen. Basiswissen dazu fand ich bei Utopia. Für meine Tomaten brachte es mich aber nicht wirklich weiter. Egal, so eine Prise Zucker kann ja nicht schaden.

Allen Anleitungen folgend goss ich das Samen-Wasser-Gemisch nach drei Tagen durch ein Teesieb ab. Übrig blieben darin die Saatkörner und ziemlich viel Fruchtfleisch. Ich spülte und verrieb die Masse vorsichtig, bis ich den Eindruck hatte, die Spreu könnte sich nun etwas besser vom Weizen trennen lassen. Damit stand auch schon die nächste Entscheidung an: Worauf lasse ich das jetzt trocknen? Die Tipps, die ich mir angelesen hatte, ließen auf einen regelrechten Glaubenskrieg schließen. Favoriten bei den „Experten“ sind Küchenpapier, Kaffeefilter und Backpapier.

Ich versuchte es mit einer Filtertüte aus dem heimischen Vorrat. Am nächsten Tag stellte ich fest, dass zwar alles trocken war, die Tomatenmasse nun aber auch noch mit dem Papier untrennbar verbunden war. Nein, so wollte ich das nicht haben. Also nochmal feucht machen, nochmal spülen und im zweiten Versuch auf Backpapier verteilen. Das Ergebnis überzeugte mich schon deutlich mehr. Samen und das restliche Fruchtfleisch ließen sich besser trennen und ich hatte tatsächlich Saatgut für das nächste Jahr. Ob es allerdings tatsächlich keimfähig ist und neue Tomaten hervorbringen kann, werde ich erst in neun Monaten wissen.

Nicht EU-konform, aber lecker

Dort, wo sich im Frühsommer noch die Zucchini-Pflanzen in Richtung Sonne ihr Reich eroberten, dürfen jetzt – wie in einem vorherigen Beitrag beschrieben – Radieschen wachsen. Und die machen richtig Freude, während die Zucchini schon rund einen Meter weitergewandert sind und dort immer noch Früchte produzieren.

Die Spätsommer-Radieschen selbst sehen zwar längst nicht so malerisch aus wie die im Supermarkt, aber sie schmecken viel leckerer! Sie sind saftig, haben genau die richtige Schärfe und sind kein bisschen holzig. Wen interessiert denn da noch das Aussehen? Ist eben alles biologisch-dynamisch …

Vor allem bin ich glücklich, dass es endlich mal wieder klappt mit den Radieschen. In den vergangenen Jahren hatte ich vieles versucht, was im Fachhandel und im Supermarkt angeboten wurde: F1-Hybride im Tütchen sowie als Saatband, teilweise auch gemischt mit Karotten. Nichts davon war wirklich nutzbar. Diesmal habe ich ganz schlicht auf die Sorte „Cherry Belle“ („hübsche Kirsche“, Raphanus sativus) aus dem Saatgut-Fachhandel gesetzt – ohne jeden Schnickschnack. Ein Körnchen in jedes Pflanzloch, ein leckeres Radieschen – fast – alle fünf Zentimeter. So gefällt mir das!

Zauberwort: Geduld

Ich liebe meinen Oleander. Den ganzen Sommer über steht er in voller Blüte und schmückt die Terrasse. Zwei verschiedene Sorten darf ich mein Eigen nennen: Die eine blüht hellorange, fast beige, die andere in einem dunkleren Lachston. Beide haben eine eigene Geschichte.

Den Anfang machte die helle Pflanze. Die bekam meine Frau von einer guten Freundin zum Geburtstag und sie entwickelte sich prächtig. Hin und wieder musste sie aus optischen Gründen mal einen Zweig opfern, der dann prompt Wurzeln trieb und so für die nächste Generation sorgte. Mutter und Töchtern geht es glänzend – in unserem Garten und auf der Terrasse von Freunden.

Den rot blühenden Oleander habe ich quasi gerettet. Er stand einsam und allein vor der Tür eines Supermarktes. Seine Geschwister hatten alle Abnehmer gefunden, nur er begann schon, unbeachtet zu welken. Ich erbarmte mich und päppelte ihn wieder auf.

Im vergangenen Jahr bemerkte ich an beiden Sorten plötzlich etwas, was es so vorher noch nicht gegeben hatte: Im Winterquartier waren aus den letzten Blüten des Sommers plötzlich Samenstände geworden. Google wusste Rat. Man sollte die Samen im Winter zunächst in lauwarmem Wasser quellen und dann am besten in magerem Substrat keimen lassen. Der Standort sollte hell sein, Staunässe sollte vermieden und das Saatgut nur leicht mit Erde bedeckt werden. Anschließend braucht es nur noch Zeit – viel Zeit!

Okay. Gelesen – getan. Schneller als befürchtet zeigten sich die ersten grünen Spitzen. Hurra! Das funktioniert ja wirklich. Das Geduldsspiel begann damit aber erst. Mein neuer Oleander, im Dezember geerntet, im Januar ausgesät, hat jetzt die stolze Größe von zehn Zentimetern erreicht. Im September! Bis zur ersten Blüte wird es also noch ein wenig dauern. Was soll’s? Ich freue mich tierisch darauf!

Töpfchen oder Söckchen?

Wenn der schöne grüne Lauch aus den Spitzen der im Frühjahr gesetzten Steckzwiebeln braun und trocken geworden ist, wird es Zeit für die Ernte. Was mag in diesem Jahr wohl aus meinen frisch gekauften „Stuttgarter Riesen“ geworden sein?

Nun, Riesen sind es wieder einmal nicht. Sie haben ihren Job gemacht, haben unerwünschte Gäste von meinen Kohlrabi-Pflanzen ferngehalten und neue Zwiebeln gebildet. Und nun? Frei nach dem Märchen „Aschenputtel“ habe ich mich entschlossen, die großen nach einwöchiger Trocknung auf der sonnigen Fensterbank für die Küche freizugeben. Das sind dann die fürs Töpfchen.

Alle Zwiebeln, die die von mir selbst aufgestellte Norm nicht erfüllen, bekommen eine zweite Chance. Sie wandern nicht ins Kröpfchen, sondern ins Söckchen. Wenn sie richtig trocken sind, kommen sie in eine saubere schwarze Socke und dann in den kühlen, dunklen Vorratsschrank. Im nächsten Frühjahr dürfen sie wieder ans Licht, werden ins Beet gesteckt, um den Kohlrabi zu beschützen, und wachsen vielleicht tatsächlich zu „Stuttgarter Riesen“ heran.

„Unkraut“-Ernte

Ich liebe im Prinzip all das, was auch Bienen lieben. Schließlich sind sie meine wichtigsten Mitarbeiter, wenn ich Gemüse ernten möchte. Vor zwei Jahren fiel mir an einem Waldrand zum ersten Mal eine Pflanze auf, die im Schatten stand und mit dekorativen silbernen „Talern“ auf sich aufmerksam machte. Die hatte ich schon in Herbststräußen aus dem Blumenladen gesehen und fand sie schick.

Die Recherche zu Hause brachte die Erkenntnis, das ich das „Silberblatt“ (Lunaria annua), auch „Judaspfennig“ oder „Mondviole“ genannt, entdeckt hatte. Die Pflanze muss im Winter ausgesät werden, wächst dann im nächsten Jahr heran, blüht zur Freude der Insekten im zeitigen Frühjahr ihres zweiten Lebensjahres und bildet im Spätsommer Samen, die den Fortbestand und natürlich auch die Vermehrung sichern. Dabei ist sie so effektiv, dass sie bei vielen Gärtnern als „Unkraut“ gilt.

Ich habe mich entschlossen, mich darauf einzulassen. In meinem Schattenbeet hinter der Hecke darf das „Silberblatt“ wachsen, solange es nicht überhand nimmt. Nachdem meine drei Missionarspflanzen ihren Lebenslauf nahezu beendet haben, durften sie die Hälfte ihrer Samen in ihrem Umfeld verteilen. Die andere Hälfte erntete ich für andere Bienenfreunde und um sie möglicherweise so zeitversetzt auszusäen, dass ich mich künftig jedes Jahr an ihren Blüten erfreuen kann. Mal sehen, ob’s klappt.

Hassliebe

Innerhalb kürzester Zeit machten die Raupen des Kohlweißlings ein Blatt meines Kohlrabis zum Gerippe.

Wenn im zeitigen Frühjahr die ersten Schmetterlinge in der Natur auftauchen, werde ich immer richtig euphorisch. Der Winter scheint überstanden, die Luft wird milder, es riecht förmlich nach Aufbruch. Unter den noch sauberen Fingernägeln beginnt es regelrecht zu kribbeln, denn jetzt können bald die ersten Samenkörner und einige der vorgezogenen Pflanzen ins richtige Leben entlassen werden.

Als erste Frühlingsboten tauchen in unseren Breiten ja immer die prächtig gelben Zitronenfalter und die eher schlichten Kohlweißlinge auf. Seit ich selbst Gemüse anpflanze, mischt sich in meine Freude über diese Frühlingsboten aber auch stets ein mulmiges Gefühl. Während ich für die Zitronenfalter bedingungslose Liebe empfinde – schließlich gibt es in meinem Garten keine Zitronen, die sie falten könnten -, wächst im Laufe des Jahres in mir so etwas wie Hass auf Kohlweißlinge. Die machen ihrem Namen nämlich alle Ehre und lieben meine Kohlpflanzen mindestens genauso wie ich. Ein gewisser Interessenkonflikt ist also abzusehen.

Die Liebe dieser mit einer Flügelspannweite von bis zu sechs Zentimeter ausgestatteten Insekten zu meinem Kohl ist so groß, dass die Weibchen zwei bis drei Mal im Jahr jeweils bis zu 100 Eier auf den Unterseiten der Blätter ablegen. Daraus schlüpfen dann nach rund zwei Wochen grün-schwarze Raupen und machen sich zunächst in großen Gruppen, später zunehmend als Einzeltäter daran, meine schönen Pflanzen restlos zu entlauben.

Eine waghalsige Konstruktion soll meinen Blumenkohl diesmal vor dem Kohlweißling schützen.

Da ich in meinem Garten grundsätzlich keine Chemie einsetze, bleiben mir nur zwei Möglichkeiten zur Gegenwehr. Ich kann meine Kohlpflanzen von vornherein durch Netze vor ungebetenem Besuch schützen oder die Unmengen von Raupen mit der Hand absammeln. Beides macht viel Arbeit, das Absammeln bringt zudem noch hartnäckige grüne Verfärbungen an den Fingern ein. Ob das wohl was mit dem „Grünen Daumen“ zu tun hat? Wohl eher nicht.

Nach leidvollen Erfahrungen in den vergangenen Jahren habe ich diesmal Blumen- und Rosenkohl mit Fliegengitter-Meterware über waghalsigen Gestellen geschützt. Was ich allerdings nicht bedacht hatte: Erstmals wächst bei mir auch eine späte Sorte Kohlrabi. Und die hat’s prompt erwischt, denn speziell die zweite Generation des Kohlweißlings, die zwischen Juli und September zur Welt kommt, ist besonders gefräßig. Nun habe ich also grüne Finger, bekomme wahrscheinlich deutlich weniger Kohlrabi, habe aber mal wieder was gelernt. Immerhin.

Man muss auch mal verlieren können

Die Linda-Ernte auf einem Quadratmeter – oder besser von 10 Pflanzkartoffeln. Wer das 50-Cent-Stück (zum Größenvergleich dazu gelegt) findet, darf es sich ausschneiden und behalten!

Früher war alles besser? Nee, ganz bestimmt nicht! Früher, also bevor es Discounter gab, wäre meine Familie jetzt dem Tod geweiht gewesen. Während der preußische Kaiser Friedrich II. (der Große) im 18. Jahrhundert mit seinen „Kartoffelbefehlen“ sein ganzes Volk rettete, hätte ich schlicht versagt. Er war eben Kaiser, ich bin nur Rentner.

Aber von Anfang an: Aus Spaß an der Freude habe ich immer ein zwei Quadratmeter großes Hochbeet – natürlich jedes Jahr ein anderes – für Kartoffeln reserviert. Das Pflanzgut stammte bisher vom Landhandel oder sogar vom Discounter. Alles gedieh und war gar köstlich. Mehr als zehn Pfund landeten im vergangenen Jahr auf unseren Tellern. Diesmal wollte ich Erntemenge und Geschmack noch toppen.

Ich bestellte also Pflanzkartoffeln der berühmten Sorte „Linda“ bei einem Bio-zertifizierten Saatguthandel und wartete geduldig auf die aufgrund hoher Nachfrage verzögerte Lieferung. Als die Ware dann endlich ankam, hätte ich sie spontan lieber in den Kochtopf getan als ins Beet. Von Keimen oder zumindest Augen keine Spur! Ich pflanzte trotzdem.

Mein ebenfalls gärtnender Sohn weckte ein paar Wochen später erste Zweifel. „Na, so ein bisschen Krautfäule hast du da aber auch schon drin“, konstatierte er. In der Tat: Die eigentlich kräftigen Pflanzen wurden überraschend schnell braun und starben ab. Zeit zum Ernten also – was sonst.

„Ernten“ – was für ein großes Wort für das Einsammeln der Handvoll Miniatur-Lindas, die da zu finden war. Aber was soll’s? Sehen wir es mal positiv: Zwei Quadratmeter Platz zum Nachsäen von Radieschen und Salat. Möge die Familie es überleben!