Paradies für Paradeiser

Ein neues Heim für meine Tomaten

Gerade noch rechtzeitig zur Saison haben meine auf der Fensterbank vorgezogenen Tomatenpflänzchen nun doch noch ein richtig muckeliges Heim bekommen. Sie dürfen – wie ihre Eltern im vergangenen Jahr – in einem grünen Folientunnel wachsen, blühen und ihre Früchte reifen lassen.

Was so selbstverständlich klingt, war für einige Monate keineswegs sicher, denn im Winter hatte einer der vielen Stürme die alte Folie in ihre Bestandteile zerlegt. Den Hersteller gab es zwei Jahre nach dem Kauf schon nicht mehr, es war also unmöglich, nur die Außenhaut zu ersetzen. Ein komplett neuer Folientunnel musste her, was nicht gerade billig ist. Aber zum Glück habe ich ja im Frühjahr Geburtstag …

Nun kann es also weitergehen mit meiner Versuchsreihe: Eine Hälfte der Pflanzen wächst im Topf, die andere in einem schmalen Beet. Die Erde ist auf beiden Seiten gleich. Sie besteht aus der Erde vom Vorjahr, torffreier Hochbeetfüllung, Kompost und Pferdemist-Pellets. Diese Mischung hat sich bisher bewährt.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zum Begriff „Paradeiser“ in der Überschrift. Obwohl ich nicht aus Österreich, sondern aus Norddeutschland stamme, finde ich das Wort viel schöner als das schnöde „Tomate“. Google erklärt: „Das Wort ‚Tomate‘ ist aus der mexikanischen Indianersprache Nahuatl entlehnt, mundartlich als ‚tomatl‘ übernommen. Der ‚Paradeiser‘ ist jedoch schlichtweg ein ‚Paradiesapfel‘.“

Veröffentlicht von gerdsgarten

Gelernter Redakteur, Hobbyfotograf, Rentner. Blogger-Neuling zum Thema Garten.

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