Mein winziges Reich

Es geht auch ohne Drohne: Blick aus dem Dachfenster auf meine „Gemüsezucht“ Wieviel Platz braucht ein Garten-Blogger, um seine Leser regelmäßig mit – hoffentlich interessanten – Beiträgen versorgen zu können? Einen Hektar Land, 500 Quadratmeter für Gemüsebeete oder geht’s vielleicht auch etwas kleiner? Ich kann Euch versichern: Es geht mit einem Bruchteil davon!

Bunte Vielfalt

Beim großen Aufräumen zwischen den Gartenjahren ist mir aufgefallen, dass ich meinen Lesern noch etwas schulde: das Resümee meines ungewöhnlichen Karotten-Anbauversuchs. Wie ich in meinem Beitrag „Daucus carota chaota“ schon erzählt habe, hatte mich Blogger-Kollege Jürgen Müller-Lütken mit einer ganzen Tüte Karotten-Samen überrascht, die ich einfach aussäen und dann bis zur Ernte nicht weiter beachten„Bunte Vielfalt“ weiterlesen

Chili im Regen

Ja, es war ein mieses Jahr für uns Hobbygärtner. Aber es gibt trotzdem Lichtblicke. Für ein richtiges Erfolgserlebnis hat jetzt eine kleine Chilipflanze gesorgt. Während die von mir Anfang Januar ausgesäten Chilis verschiedener Sorten im Sommer nicht wachsen wollten und letztendlich von Schnecken und Vögeln vernichtet wurden, ignorierte sie Regen und Kälte, wuchs munter heran,„Chili im Regen“ weiterlesen

Daucus carota chaota

Okay, das Latein in der Überschrift entspricht nicht ganz dem, was ich damals für das Große Latinum lernen musste. Gemeint ist hier eine „chaotische Karotte“, die mich in meinem Hochbeet beschäftigt. Ein netter Blogger-Kollege hat mir nämlich im vergangenen Jahr eine ganze Tüte Möhrensamen geschenkt und mir geraten, die einfach auszustreuen und mich überraschen zu„Daucus carota chaota“ weiterlesen

Unkaputtbar

Seit mittlerweile mehr als drei Wochen ist Frühling. Pflanzen und Tiere wissen das, nur das Wetter leider nicht. Hier im nördlichen Niedersachsen liegen die Tageshöchsttemperaturen seit Gründonnerstag bei höchstens zehn Grad und Nachtfröste sind noch immer an der Tagesordnung. Also wirklich kein Wetter zum draußen Spielen! Austoben muss sich das Gärtnerherz nach wie vor am„Unkaputtbar“ weiterlesen

Stop! Da kommt noch was.

Der Oktober geht zu Ende, die meisten Beete sind längst frei und werden schon für die nächste Saison vorbereitet. Nur ein paar viel zu spät ausgesäte Paprika werden noch nachts mit Vlies geschützt und hoffen tagsüber auf ein paar Sonnenstrahlen, um vielleicht wenigstens halbwegs zu reifen. Den Herbst draußen noch ein bisschen genießen dürfen nur„Stop! Da kommt noch was.“ weiterlesen

Töpfchen oder Söckchen?

Wenn der schöne grüne Lauch aus den Spitzen der im Frühjahr gesetzten Steckzwiebeln braun und trocken geworden ist, wird es Zeit für die Ernte. Was mag in diesem Jahr wohl aus meinen frisch gekauften „Stuttgarter Riesen“ geworden sein? Nun, Riesen sind es wieder einmal nicht. Sie haben ihren Job gemacht, haben unerwünschte Gäste von meinen„Töpfchen oder Söckchen?“ weiterlesen

Hassliebe

Innerhalb kürzester Zeit machten die Raupen des Kohlweißlings ein Blatt meines Kohlrabis zum Gerippe. Wenn im zeitigen Frühjahr die ersten Schmetterlinge in der Natur auftauchen, werde ich immer richtig euphorisch. Der Winter scheint überstanden, die Luft wird milder, es riecht förmlich nach Aufbruch. Unter den noch sauberen Fingernägeln beginnt es regelrecht zu kribbeln, denn jetzt„Hassliebe“ weiterlesen

Man muss auch mal verlieren können

Die Linda-Ernte auf einem Quadratmeter – oder besser von 10 Pflanzkartoffeln. Wer das 50-Cent-Stück (zum Größenvergleich dazu gelegt) findet, darf es sich ausschneiden und behalten! Früher war alles besser? Nee, ganz bestimmt nicht! Früher, also bevor es Discounter gab, wäre meine Familie jetzt dem Tod geweiht gewesen. Während der preußische Kaiser Friedrich II. (der Große)„Man muss auch mal verlieren können“ weiterlesen