Hilfe, da blüht was!

Bei einer Routinekontrolle habe ich sie ganz zufällig entdeckt: eine Blüte zwischen meinen Zwiebeln im Hochbeet! Was ist das denn? Irgendein Wildkraut, das ich beim Jäten übersehen habe? Nein, genaueres Hinsehen ergab, dass das kleine weiße Etwas direkt am Kraut meiner „Stuttgarter Riesen“ prangt.

Nachdem das geklärt war, setzte das gärtnerische Denken ein. Okay, fein, lasse ich diese eine Zwiebel ausblühen und gewinne irgendwann Samen, mit denen ich dann im nächsten Jahr selbst Steckzwiebeln ziehen kann. Aber wird das wirklich klappen? Fragen wir doch mal bei Google nach.

Die Enttäuschung ließ nicht lange auf sich warten. Im Blog „Ich bin dann mal im Garten“ wurde ich darüber aufgeklärt, dass meine Blüte erstens recht mickrig ist – normalerweise müsste sie aussehen wie ein Pompon – und zweitens ohne die Blüte einer weiteren Pflanze keine Chance auf Nachwuchs hat. Da meine Nachbarn keine Zwiebeln anbauen und in meinem Beet keine zweite Blüte in Sicht ist, werde ich notgedrungen dem Rat meines bloggenden Gärtner-Kollegen Jürgen Müller-Lütken folgen, die blühende Zwiebel entnehmen und meiner Frau zur Verwertung in der Küche überlassen.

Veröffentlicht von gerdsgarten

Gelernter Redakteur, Hobbyfotograf, Rentner. Blogger-Neuling zum Thema Garten.

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