Ich gebe nicht auf! Für mich ist der Anbau von Kohl jeder Art die Königsdisziplin im Gemüsegarten. Seit vielen Jahren sammle ich schon Erfahrungen – allerdings fast nur schlechte. Mal machen sich die Raupen des Kohlweißlings über die Blätter her, mal verunreinigen die Hinterlassenschaften verschiedener Insekten die Kohlköpfe so sehr, dass man sie nicht mehr ernten mag.
„Von wegen sicher …“ weiterlesenAllerlei Akelei
Seit meinen ersten Versuchen, in der Natur oder in Nachbars Garten Samen zu „ernten“ und daraus Pflanzen zu ziehen, liebe ich die Akeleien. Diese bescheidenen und oft übersehenen Pflänzchen blühen in einer so unglaublichen Farbvielfalt, dass sie es locker mit den gefeierten Dahlien aufnehmen können und im Gegensatz zu denen auch noch heimisch und sehr insektenfreundlich sind. Sogar Kolibris gelten als Akelei-Fans, wurden in meinem Garten allerdings noch nicht gesichtet.
„Allerlei Akelei“ weiterlesenWarten auf Sophia
Chili, Paprika und Tomaten warten auf der Terrasse auf ihren Einsatz.
Nur noch ein paar Tage, dann kann es im Garten endlich richtig losgehen. Die berühmten Eisheiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia – auch Kalte Sophie genannt – vom 11. bis 15. Mai zwingen Gärtner seit Jahrhunderten dazu, im Moment noch die Füße still zu halten. So schwer es auch fällt …
„Warten auf Sophia“ weiterlesenChili-Ernte im März
Chili der Sorte Jalapeno Orange, geerntet Mitte März.
Selbst wenn sie schon Anfang Januar ausgesät wurden, schaffen es Chili- und Paprikapflanzen hier in Norddeutschland kaum, sich im Sommer und Herbst wirklich „auszupowern“. Wenn dann im November die ersten Nachtfröste drohen, haben sie meist noch eine ganze Menge Blüten und Fruchtansätze. Um die zu retten, dürfen die stärksten Pflanzen bei mir ins Haus umziehen.
„Chili-Ernte im März“ weiterlesenWinterpause? Pustekuchen!
Chili, gepflanzt am 4. Januar
Wer glaubt, sich als Hobbygärtner bis zum Frühlingsbeginn am 20. März 2023 auf dem Sofa lümmeln zu können, hat wahrscheinlich schon jetzt erste Chancen verpasst. Zumindest hier in Norddeutschland sollten zum Beispiel Chilis bereits Anfang Januar ausgesät und in einem warmen Zimmer auf die Fensterbank gestellt werden. Zum Keimen brauchen sie zwei bis drei Wochen, dann kommen sie unter eine Pflanzenlampe, um das noch rare Tageslicht zu verlängern. Anfang bis Mitte Februar wird sich das erste „echte“ Blattpaar bilden und die zarten Pflänzchen können pikiert und in nährstoffreiche Erde umgesetzt werden. Wärme und möglichst viel Licht brauchen sie aber weiterhin.
„Winterpause? Pustekuchen!“ weiterlesenAuf Bewährung
Unser guter alter Freund, der Baum, darf weiterleben! Gemeinsam mit unserem die Säge schwingenden Nachbarn haben wir die Eiche vor unserem Haus begnadigt.
„Auf Bewährung“ weiterlesenAbschied von einem Freund
Ich weiß nicht, was letztendlich für das Klima besser ist: ein großer Baum als CO2-Speicher oder ein paar Gemüsebeete für gesundes Essen ohne Transporte. Dieses Gartenjahr hat uns jedoch leider gezwungen, eine Entscheidung zu treffen.
„Abschied von einem Freund“ weiterlesenPaprika: Topf oder Beet?
Ist der Garten auch noch so klein, der eine oder andere Test muss sein. In diesem Jahr, in dem mir fast nichts gelingen wollte, gab es wenigstens eindeutige Ergebnisse bei der Anpflanzung von Paprika und Chili. Alle Pflanzen im Test wurden Anfang Januar ausgesät und kamen im Mai in frisch gedüngte Erde – die eine Hälfte in geräumige Töpfe, die andere direkt in ein Hochbeet.
„Paprika: Topf oder Beet?“ weiterlesen„Blumen“ gegen den Frust
Wenn die Gemüsebeete nur für Frust sorgen, muss man sich als passionierter Hobbygärtner ein Ventil suchen. Zum Glück hatte ich da ja schon etwas vorbereitet: meine Sempervivum-Sammlung. Anfang Juni habe ich Euch schon ein bisschen über diese Pflanzengattung, die nahezu ohne Pflege „ewig lebt“, erzählt. Und wenn Rettich, Steckrüben, Kohlrabi, Gurken und sogar Zucchini von der Sonne „verheizt“ oder von Raupen aufgefressen werden, sind Semperviva die perfekten Trostspender.
„„Blumen“ gegen den Frust“ weiterlesenRien ne vas plus
Meinen Rettich hat der Kohlweißling auf dem Gewissen.
Ich habe mich rar gemacht in letzter Zeit. Ist schon klar. Ich hoffe, Ihr bleibt mir trotzdem treu, denn ich hatte meine Gründe. „Nichts geht mehr“ heißt die Überschrift dieses Beitrags auf Deutsch. Und genau so scheint es in diesem Jahr in meinem Gärtchen zu sein. Nach einem miesen Start in die Saison überzeugte mich die Natur davon, dass es durchaus noch schlimmer kommen konnte.
„Rien ne vas plus“ weiterlesen